... und schon wieder ist eine Woche um.
Meine erste Arbeitswoche in der neuen Firma mit sooooo viel Input. Da muss ich meine ganzen Speicherzellen, die in den letzten 16 Jahre brach lagen, wieder aktivieren. Ich habe damals (vor den Kindern) als Bauzeichnerin in einem Architektenbüro gearbeitet. Zu dieser Zeit begann gerade das CAD zeichnen und nach 16 Jahren raus aus diesem Job, muss ich jetzt wieder beginnen alles Wissen zu aktivieren. Vor allen arbeite ich jetzt in einem Metallbaubetrieb und gehe viel mehr ins Detail.... aber es wird.
Nur die Zeit rennt einfach wie verrückt... lach.
Tja, und dann kommt eben noch das Leben 2.0 dazwischen.
Kind 5 kam am Freitag aus der Schule nach Hause, ich war gerade mal 10 Minuten vorher erst nach Hause gekommen, und hat erzählt, dass er im Sportunterricht einen Fussball aufs Auge bekommen hat und nun nur noch verschwommen sehen kann. Nach einem zweiten Blick auf das Auge, habe ich gesehen, dass die Iris im unteren Drittel ganz schwarz war (er hat ganz dunkelbraune Augen und so war es auf den ersten Blick nicht direkt zu erkennen).
Also Freitagnachmittag, mit der Hoffnung dass noch Sprechstunde ist, beim Augenarzt angerufen. Pech gehabt... Notdienst hatte eine Augenärtzin in Bielefeld. Dort sind wir dann auch direkt drangekommen. Allerdings hat sie uns in die Augenklinik zu einem Ultraschall des Auges wegen der Gefahr einer Netzhautablösung geschickt. Der Augendruck war zu diesem Zeitpunkt sehr niedrig, was aber auch aufgrund des Aufpralles durch den Ball hätte sein können.
In der Augenklinik war der Augendruck dann allerdings erhöht und so musste das Kind also erstmal da bleiben. Nachdem es in der Aufnahme dann hieß, dass für eine Begleitperson kein Bett frei sei, sind unserem 11-jährigen Kind erstmal die Tränen gekommen. Doch das wirklich sehr nette Personal hat sich dann gekümmert und so hat mein Mann dann doch ein Bett bekommen und das Kind war glücklich. Nachdem der Augendruck mehrmals am Tag kontrolliert wird und auch besser wird, und auch das Blut im Auge sich langsam auflöst, hoffen wir, dass er morgen oder spätestens am Montag aus der Klinik entlassen wird.
Er darf allerdings nichts lesen oder alles, was kleiner ist als der Fernseher an der Wand, nutzen. Er darf nicht hüpfen, rennen, sich bücken um die Schuhe zu binden, nichts heben, ... eben alles was Druck auf das Auge ausüben könnte, muss vermieden werden. Im Moment genießt er das "Paschaleben". Mal sehen wie es dann nächste Woche wird. Denn das kann sich noch etwas ziehen...
Uff. So viel Text und nichts Kreatives. Das gibt es dann morgen, hoffe ich.
Ich wünsche Euch ein, wenn Ihr frei habt, langes Wochenende.
Liebe Grüße
Sandra









