Montag, 2. Juni 2014

Mein Weg zu Stampin'Up!

Ihr habt es sicherlich auf dem Ein oder Anderen Blog schon gelesen.
Am 01.Juni haben sich, teamübergreifend, Demonstrator/Innen dazu entschieden, über ihre Geschichte und ihren Weg zu und mit Stampin'Up! zu berichten.
Auch ich möchte mich, wenn auch mit etwas Verspätung wegen den 4 Tagen bei "Frühling im Park" auf Schloss Rheda, anschließen, und meine Geschichte erzählen.

Ich habe, wie ganz viele andere schon immer gerne "gebastelt". Was man eben "früher" so alles gemacht hat. Window Color, Fensterbilder aus Tonpapier, etc. aber erst als ich mit meinem Mann zusammengezogen bin, entstand vor Weihnachten die Idee, selbstgemachte Karten zu versenden. Das Angebot damals war, um es ehrlich zu sagen, nicht vorhanden. Zumindest bei uns in der Gegend. Wir wohnten damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland (in Königseggwald, falls es jemand interessiert). Also habe ich mir weißen Glanzkarton genommen und mit Goldstift beschrieben und bemalt. Ich habe diese Karte, wie alle anderen Weihnachtskarten auch, immer noch. Heute graust es mich wenn ich sie anschaue. (Aber auch das gehört zu einer Entwicklung dazu.)

Nachdem es im zweiten Jahr meiner "Weihnachtskarten- Aktion" noch machbar war, alles von Hand selbst zu schreiben, wurden es dann von Jahr zu Jahr mehr Karten und ich suchte nach anderen Möglichkeiten. Irgendwann hatten wir dann auch Internet.... ja, wir waren sehr spät damit... und ich entdeckte die Stempel von Heindesign. Bei Wolfgang Hein habe ich in Hagen dann auch  an einem Workshop teilgenommen und was soll ich sagen.... der Stempelvirus hatte mich fest im Griff, es war um mich geschehen. Der Workshop in seiner Werkstatt.... mit all den Stempeln... ohje...

Irgendwann bin ich dann beim Surfen im Netz, zwangsläufig, auch auf Stampin'Up! gestoßen. Leider gab es die Produkte in Deutschland (noch) nicht zu kaufen. Aber die Idee dass alles so schön stimmig ist, man also zum Farbkarton immer gleich das passende Stempelkissen, die Marker, das Designpapier hat, hat mich sofort angesprochen. Und auch die Stempel...... aber wem muss ich das sagen....
Und auch die Idee als Demonstratorin zu arbeiten fand ich klasse. Ich hatte bereits 4 Kinder und konnte in meinem erlernten Beruf nicht mehr so einfach einsteigen.
Dass man als "Hausfrau" nebenbei arbeiten kann, sein Hobby zum Beruf machen, das fand ich total klasse. Allerdings war der Süden von SU noch nicht wirklich erschlossen und ich hatte mich damals auch nicht getraut einfach so eine Demonstratorin anzusprechen.... wie das dann eben manchmal so ist, die Hemmschwelle ist da hin und wieder groß.

Als wir dann aber hier nach Ostwestfalen gezogen sind, habe ich mich dann endlich dazu entschlossen auch einmal etwas bei Stampin'Up! zu bestellen. Eine Demonstratorin direkt in Gütersloh war auch schnell gefunden. Und so bin ich, direkt nach meiner ersten Bestellung bei ihr, selbst als Demonstratorin eingestiegen.
Diesen Schritt habe ich bis heute nicht bereut. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und Dinge gemacht, die ich so nie gedacht hätte.
So bin ich auf Märkten mit einem eigenen Stand und verkaufe meine Karten und Verpackungen. Führe supernette Gespräche.... wie die letzten vier Tage.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich zwar gerne verkaufe, dass mir aber Stempelpartys als reine Verkaufsveranstaltungen (wie Tupperpartys), nicht wirklich "liegen".

Dass ich lieber nette Bastelabende und -kurse mache, bei denen nicht das Verkaufen im Vordergrund steht.

Ich habe festgestellt dass ich gerne auf Märkten meine Sachen zeige und verkaufe.
Ich habe festgestellt, dass ich mich, mit mir fremden Personen, treffen kann, und wir durch Stampin'Up! auf einer Wellenlänge sind. Nicht wahr Jördis?.... (Bei Deiner Geschichte musste ich wieder an diesen wunderbaren Tag denken.)


So, das war meine kleine Geschichte, mein Weg zu und mit Stampin'Up!.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag.
Meiner beginnt mit "Chaos beseitigen". Nach 4 Tagen ohne mich, muss ich mich jetzt erst mal um meinen Haushalt und die Aufträge der letzten Tage kümmern.

Ganz liebe Grüße
Sandra


1 Kommentar:

  1. Dank Deines netten Kommentars zu meinem gestrigen Brautpaar bin ich auf Deinem Blog und bei Deiner Geschichte gelandet. Irgendwie ähneln sie sich doch alle ;-) Wobei ich es spannend finde, dass Du lieber Märkte als Workshops machst, ich habe mit ersteren noch gar keine Erfahrung, viel zu gross ist mein Respekt vor der Vorbereitung. Mal sehen, ob sich das irgendwann ändert. Lieber Gruss, Annemarie

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